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Das war die Rover-BuKo 2019

Gruppenbild aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Helferinnen und Helfer der Rover-BuKo 2019.

Am vergangenen Wochenende hat im Jugendhaus Maria Einsiedel in Gernsheim, DV Mainz, die Bundeskonferenz 2019 der Roverstufe getagt. Aus ganz Deutschland sind über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angereist, um gemeinsam auf das letzte Rover-Jahr zurückzublicken und über aktuelle Themen zu beraten.

Neues zum Roverbundesunternehmen

Es haben der Bundesarbeitskreis (BAK), die Arbeitsgruppe zum Roverbundesunternehmen (RBU), die Rover-Delegierten zur Bundesversammlung und der Bundesvorstand von ihrer Arbeit berichtet. In zwei Studienteilen ging es zum einen um neue Ausbildungsangebote für Leiterinnen und Leiter in der Roverstufe sowie zum anderen um das RBU. Dabei wurde unter anderem die neue Projekthomepage (www.bundesunternehmen.rover.de) gelauncht und nach einer intensiven Debatte entschieden, dass es dezentrale Cafés und Kneipen, aber eine zentrale Verpflegung auf dem RBU geben soll.

Ausblick auf das neue Rover-Jahr

Im Rahmen der Konferenz gab es dann noch einen Austausch zum neuen WBK-Konzept. Außerdem wurden die Delegierten und Ersatzdelegierten für die nächste Bundesversammlung gewählt. Beschlossen wurden die Arbeitsschwerpunkte des Bundesarbeitskreises für das nächste Jahr:
 – Ausbildung,
– Leitungshandbuch,
– PiW und RBU.
Zusätzlich konnten die nächsten Rover-WBKs vergeben werden. Die Rover-BuKo 2021 wird vom Diözesanverband Hildesheim ausgerichtet werden.

Das gab es auch noch

Besonders freut es uns, dass im Rahmen der Konferenz Johannes Muselmann in den Rover-BAK berufen wurde.

Der Rover-Diözesanarbeitskreis aus Mainz hat für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm gesorgt. Am Samstagabend hat die Band BADSEN den Konferenzteilnehmern ordentlich eingeheizt.

Wir schauen auf eine durch und durch gelungene Rover-BuKo zurück und bedanken uns ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren Beitrag zum vollen Erfolg des letzten Wochenendes.

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Die (Rover)Welt braucht dich!

Wir suchen: Neues ehrenamtliches Mitglied für den Bundesarbeitskreis Roverstufe

Der Bundesarbeitskreis der Roverstufe (Rover-BAK) ist u.a. zuständig für die Ausbildung der WBK-Teamer der Roverstufe, die Organisation bundesweiter Veranstaltungen wie Bundesunternehmen, das Rovercafé an Pfingsten in Westernohe, die Gestaltung des Roverteils in der „Zeltgeflüster“ und die Vertretung der Interessen der Roverstufe im Gesamtverband.

In den vergangenen Jahren hat sich die Medienwelt rasant weiterentwickelt. Das betrifft vor allem junge Erwachsene im Roveralter, die wir nicht mehr nur über eine Mitgliederzeitschrift erreichen, sondern vor allem auch online. 

Digitale Medien ermöglichen heutzutage neue Formate der Wissensvermittlung an Leiterinnen und Leiter sowie Roverinnen und Rover. Diese möchten wir für die Roverstufe erschließen, um die Arbeit vor Ort bestmöglich zu unterstützen.

Wir suchen

Eine Person mit Interesse an der Roverstufe und einer Affinität zu Wissensvermittlung und dem Thema Ausbildung. Außerdem solltest du motiviert sein, mit E-Learning-Tools zu arbeiten und die Wissensvermittlung im digitalen Zeitalter zu gestalten. Du solltest Spaß an der Ausarbeitung und Durchführung von Projekten, sowie eine Woodbadge-Ausbildung abgeschlossen haben.

Deine Aufgaben

  • Erweiterung unseres Leitungshandbuchportals
  • Aufbau unseres E-Learning-Konzeptes
  • Content-Erstellung für unserer Wissensplattformen
  • Auftragskoordination mit Agenturen

Wir erwarten

  • einen Bezug zur Roverstufe
  • sichere Kenntnisse der Roverausbildung
  • Kenntnisse der digitalen Medien
  • Verlässliche Teilnahme an den Treffen und Veranstaltungen des Bundesarbeitskreises (ca. 7 Wochenenden pro Jahr)

Wir bieten

  • Mitgestaltung der Roverarbeit auf Bundesebene
  • Mitarbeit an Projekten der Roverstufe
  • eigenverantwortliche Arbeit und die Übernahme eigener Projekte im BAK
  • eigene Kompetenzen zu entdecken und weiterzuentwickeln für die Pfadfinderarbeit und den Beruf
  • Auslagenerstattung der durch die Tätigkeiten entstehenden Kosten

Interesse? Schick uns einfach eine kurze Email in der du dich vorstellst an folgende Adresse: rover@dpsg.de

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Roverinnen und Rover haben Leiterinnen und Leiter

Die Frage, ob Jugendliche ab 15 oder 16 Jahren noch Leiterinnen und Leiter brauchen, hat schon viele Menschen in der DPSG beschäftigt und auch viele Gemüter erhitzt. Es gibt genug Jugendverbände, in denen man schon ab 14 Leiterin oder Leiter werden kann. Und wirklich ausreichend Leiterinnen und Leiter gibt es in wenigen Stämmen. Dazu kommt, dass Roverinnen und Rover oft auch gern Verantwortung übernehmen, und z. B. im Lager in anderen Gruppen aushelfen. Warum also den Aufwand betreiben, einer Roverrunde eine eigene Leiterin oder einen eigenen Leiter zur Verfügung zu stellen, die bzw. der dann womöglich anderswo fehlt? 

Zwischen Vorbild, Sicherheit und Motivation

Meine Erfahrung, aus dem Kontakt mit den unterschiedlichsten Roverrunden, hat mir gezeigt: eine fähige Roverleiterin oder ein ebensolcher Roverleiter sind ein Segen für eine Roverrunde. 
Die Roverinnen und Rover haben mit ihr oder ihm eine selbst gewählte Bezugsperson in einem aufregenden Lebensabschnitt. Roverleiterinnen und -leiter sind mit ihrem Mehr an Lebenserfahrung Vorbild – abseits von anderen Erwachsenen, wie Eltern oder Lehrerinnen und Lehrern. Roverleiterinnen und -leiter geben ihrer Runde Sicherheit bei dem, was die Runde selbstbestimmt machen möchte. Roverleiterinnen und -leiter vermitteln auch nach außen (z. B. den Eltern gegenüber) Sicherheit und ermöglichen so Unternehmungen, die ohne erwachsene Begleitung vielleicht nicht möglich wären. Roverleiterinnen und -leiter behalten aber auch die Nerven und lassen eine Runde machen, auch wenn ein Misserfolg droht. 
Die Liste der Eigenschaften von Roverleiterinnen und -leitern ließe sich noch endlos fortsetzen. Ich habe viele weitere Beispiele vor Augen, in denen eine Leiterin oder ein Leiter einer Roverrunde einen Dienst erwiesen hat. Den Dienst, zu einer gelungenen Roverzeit beizutragen. Zu einer Zeit im Pfadfinderleben, die entscheidend über die Motivation mitbestimmt, ob Roverinnen und Rover der Pfadfinderei treu bleiben und vielleicht selbst einmal Leiterinnen oder Leiter werden.

Eine Investition in die Zukunft

Roverrunden eine Leiterin oder einen Leiter wählen zu lassen, ist also nichts anderes, als eine Investition in die Zukunft des eigenen Stammes. Wie andere kluge Investitionen mag das an anderer Stelle wehtun es macht sich aber später bezahlt. Leiterinnen und Leiter in der DPSG unterscheiden sich u. a. dadurch von anderen Jugendverbänden, dass sie als Jugendliche genügend Zeit für eigene Erfahrungen in der Gruppe haben. Die dabei erlernten Fähigkeiten und die gewonnen Erkenntnisse sind ein Schatz, von dem sie ihr ganzes Leben lang (innerhalb und außerhalb der DPSG) zehren.

Text: Conny Werbick, Bundesreferentin der Roverstufe von 2013 bis 2017

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Die Europawahl – wer, wie, was, warum?

Am 26. Mai ist es wieder soweit: dann finden in der ganzen EU zum gleichen Zeitpunkt Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Dann bist du gefragt! Denn du kannst nur alle fünf Jahre wählen und damit entscheiden, wer die Interessen von Deutschland im Europäischen Parlament vertritt! Das EU-Parlament ist das einzige direkt demokratisch gewählte Organ in der Europäischen Union. Indem ihr „eure“ Abgeordneten ins Parlament wählt, könnt ihr sicherstellen, dass dort auch eure Interessen vertreten werden.

Doch wie sieht das Parlament eigentlich aus?

Momentan sitzen 751 Abgeordnete im EU-Parlament, davon sind 96 aus Deutschland. Die Abgeordneten schließen sich zu Fraktionen mit ähnlich politischer Orientierung zusammen, wie zum Beispiel die Fraktion der Europäischen Volkspartei (evp), die Progressive Allianz der Sozialdemokraten (S&D) oder die Fraktion der Grünen/Europäische freie Allianz (Grüne/EFA). Momentan gibt es acht Fraktionen, in denen insgesamt 177 nationale Parteien vertreten sind. Außerdem gibt es noch 24 Abgeordnete, die „fraktionslos“ sind, das heißt, dass sie sich keiner Fraktion angeschlossen haben.

Wie funktioniert die Wahl?

Die Europawahl findet vom 23. bis 26. Mai 2019 in allen Mitgliedsstaaten der EU statt. Wir in Deutschland wählen am 26. Mai 2019. Die einzelnen Mitgliedsstaaten dürfen die Wahl nach ihren nationalen Wahlsystemen durchführen. In Deutschland hat deshalb jede Partei, die Abgeordnete ins Europäische Parlament schicken will, eine Liste mit Kandidatinnen und Kandidaten erstellt. Du hast genau eine Stimme, die du einer Partei und deren Kandidatinnen und Kandidaten geben kannst! Je nachdem wie viele Stimmen diese Partei insgesamt bekommen hat, können anteilig so viel Abgeordnete ins EU-Parlament einziehen. Momentan sind folgende deutsche Parteien durch Mitglieder im EU-Parlament vertreten: CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, CSU, FDP, AfD, Freie Wähler, Piratenpartei, NPD, ÖDP, Die PARTEI Liberal-Konservative Reformer, Die Blaue Partei, Bündnis C. Fünf deutsche Abgeordnete sind unabhängig. Auch wenn du noch keine 18 Jahre alt bist, kannst du bei den U18-Wahlen am 17. Mai 2019 deine Stimme symbolisch abgeben und den Politikerinnen und Politikern somit zeigen, für welche Themen du brennst! Wenn du noch nicht sicher bist, welche Partei du wählen möchtest, dann schau dir doch einmal den Wahl-O-Mat (hier klicken) der Bundeszentrale für Poltische Bildung an. Dort kannst du die Ansichten der Deutschen Parteien mit deinen Vergleichen und herausfinden, welche dir am besten gefällt!

Lasst uns die Welt ein Stückchen besser zurücklassen, als wir sie vorgefunden haben und bei den Wahlen zeigen, dass wir für ein offenes und tolerantes Europa stehen und Europa mitgestalten, so dass es so wird, wie wir es uns wünschen!

Text: Eva-Maria Kuntz, Mitglied im Bundesarbeitskreis Internationale Gerechtigkeit und Team der Jahresaktion 2017 „Be a Star“

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Roverinnen und Rover pflegen ihren eigenen Stil und ihre eigene Kultur

Foto: Paderbjörn

Was kommt dir als erstes in den Sinn, wenn du an die Roverstufe denkst? An ein unvergessliches Sommerlager oder einen herausfordernden Haik? An die letzte Roverparty? Das Zusammensein mit der Roverrunde? Oder doch einfach nur an die Farbe Rot?

Viele Dinge sind für uns einfach untrennbar mit der Roverstufe und der Roverzeit verbunden. Es sind Zeichen und Symbole wie unsere Stufenfarbe, der Roverschriftzug oder das Logo einer einzelnen Roverrunde. Genauso sind es auch verschiedene Rituale und Traditionen, die von Stamm zu Stamm und von Roverrunde zu Roverrunde unterschiedlich sein können. All diese Dinge bezeichnen wir häufig als Stil und Kultur. Um etwas anschaulicher zu werden, was sich alles dahinter verbergen kann, gebe ich im Folgenden ein paar Beispiele.

Sichtbarkeit

Inmeinem Heimatstamm (Stamm Coesfeld, DV Münster) gibt es die Tradition, dass sich jede Roverrunde einen Namen gibt. Sie entwerfen außerdem ein Logo oder Abzeichen und damit werden Pullover, T-Shirt und Co. bedruckt (natürlich in Rot). Und dann durfte auch noch eine Wand im Gruppenraum gestaltet und bemalt werden.

Neben diesen (und ähnlichen) Zeichen und Symbolen gibt es auch viele verschiedene Traditionen und Rituale. Sie machen die Roverstufe aus. Sicherlich sind sie auch für manche Klischees und Vorurteile der roten Stufe verantwortlich. Wer war als Roverin oder Rover nicht auf einer wilden Roverparty, sei es im Stamm, Bezirk oder Diözesanverband? Und wer einmal an einem Roverbundesunternehmen (rbu) oder an einem internationalen Roverevent teilgenommen hat weiß: Wir können feiern! Egal, ob wild oder elegant, hauptsache stilecht und in Rot. Doch wir übernehmen auch Aufgaben und Verantwortung (bald hier im Blog zu lesen).

Und bei dir?

Und, wie ist es bei dir? Wie ist es in deiner Roverrunde, in deinem Stamm oder deinem Bezirk? Welche Rituale haben bei euch die Roverinnen und Rover? Gibt es ein festes Ritual beim Stufenwechsel, mit dem die neuen Mitglieder in der Runde aufgenommen und ausscheidende Mitglieder aus der Roverrunde verabschiedet werden? Oder gibt es Rituale und Traditionen rund um bestimmte Veranstaltungen, wie dem Stammeslager, dem Friedenslicht, der Stammesversammlung o. ä.? Etwas das nur die Roverinnen und Rover dürfen? Schreibt uns dazu gerne eine Nachricht oder einen Kommentar.

Dieser eigene Stil und die eigene Kultur schaffen dabei ein starkes Zugehörigkeitsgefühl, egal, ob zur eigenen Roverrunde oder ganz allgemein zur Roverstufe. Dabei werden nicht nur einfach Traditionen der vorherigen Roverinnen und Rover übernommen. Jede Runde, jede einzelne Roverin und jeder einzelne Rover trägt zur Pflege, aber auch zur Weiterentwicklung von Ritualen, Traditionen und Symbolen bei.

Unser eigener Stil!

Wir schaffen und leben unseren eigenen Stil und unsere eigene Kultur. Das schafft und stärkt das Gefühl von Eigenständigkeit, von Einzigartigkeit und von Gemeinschaft. Und nicht immer sind unser Stil und unsere Kultur für Außenstehende verständlich und nachvollziehbar.

Denn: Roverinnen und Rover denken Dinge anders.

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Roverinnen und Rover probieren sich aus

Unsere neue Ordnung – was heißt das eigentlich?

Eure Roverrunde ist das #roverschutzgebiet. An diesem Ort könnt ihr die tollsten Aktionen auf die Beine stellen. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Probiert neue Dinge aus, die ihr euch nur gemeinsam zutraut. 

Eure Leiterinnen und Leiter sind für euch da und wenn ihr auf die Nase fallt – auch nicht schlimm… denn Rover scheitern schöner!

Wie wäre es denn zum Beispiel damit, bei einem Winterlager im Schnee in einer Jurte zu schlafen? Oder im Sommer früh aufzustehen und eine Sonnenaufgangswanderung zu einem Berggipfel zu starten? Wir sind sicher, euch fällt etwas Wunderbares ein!
Seid gern gespannt: Es ist ein ganz besonderes Roverschutzgebiet in Planung!

#roverschutzgebiet

#machenistwiewollennurkrasser

#roverscheiternschöner

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Roversein bedeutet, unterwegs zu sein

Sonja Weeger | dpsg

„Unterwegssein [ist] elementarer Bestandteil der Roverzeit“, steht in der neuen Stufenordnung. Das bedeutet den Roverraum zu verlassen, vor die Haustür zu treten und die Welt zu erkunden. Möglichkeiten dazu gibt es viele:
– etwa auf dem Hajk,
– mit Roverinnen und Rovern aus der Diözese eine Fahrt unternehmen,
– in eine fremde Stadt fahren und die Roverinnen und Rover dort besuchen
– oder auf einem Internationalen Lager andere Pfadfindende zu treffen. Wir als Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben den besonderen Vorteil, dass wir Teil einer großen Gemeinschaft sind. Wir haben Millionen Gleichgesinnte und Gleichgesinnter auf der ganzen Welt. Das zu erfahren, neue Kontakte und Freundschaften zu knüpfen, macht die Reise spannend und zu einem Abenteuer!

Habt ihr schon einmal …
Unterwegs könnt ihr Menschen treffen und Erfahrungen sammeln. Lernt etwas über die Herkunft dieser Personen, ihre Kultur und ihre Religion . Durch den Blick in auf das Neue bekommen wir auch einen anderen Blick auf unser Zuhause und uns selbst.
Ihr könnt währenddessen viel ausprobieren, z. B.:
– bei Mitternacht ins Meer springen,
– neue Witze lernen,
– neue Lieder hören und singen,
– himmlisches und höllisches Essen probieren,
– träumen,
– im Stau stehen,
– Sonnenuntergänge in fremden Städten anschauen,
– auf einen Berggrat entlangwandern oder
– warten, weil der Bus einen Motorschaden hat.

Hürden meistern
Die größten Hürden überwinden wir vor der Reise. Viele scheitern an der Planung oder an der fehlenden Motivation. Dann werden die Pläne aufgeschoben. Doch lasst euch davon nicht entmutigen! Wenn ihr es dann einmal geschafft habt, werdet ihr belohnt! Die Abenteuer und gewonnenen Erfahrungen ermutigen sicherlich auch andere.

Austausch
Das alles klingt für euch sehr gut? Doch wie setzt eure Roverrunde das am besten um?
Eine internationale Begegnung könnt ihr am leichtesten bei einer Großveranstaltung erfahren. Dafür eignen sich besonders Roverway oder Rovermoot. Bei diesen Lagern kommen Roverinnen und Rover aus Europa oder der Welt zusammen. Dort erleben sie zusammen Abenteuer. Der Austausch ist so quasi vorprogrammiert. Leider finden diese Veranstaltungen recht selten statt. Das nächste Rovermoot gibt es 2021 in Irland [Website]. Das nächste Roverway ist sogar erst wieder für 2024 geplant.
Zum Glück gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, die ihr nutzen könnt. Da wären zum Beispiel nationale Rover-Veranstaltungen wie Lager auf Diözesan- und Landesebene. Ihr könnt auch Kontakt zu einer Rovergruppe in einer anderen Stadt aufnehmen. Bestimmt kennt jemand in eurem Stamm, jemanden aus einer anderen Gegend. Oft ergeben sich solche Partnerschaften ungeplant. Auf dem vergangen Jamboree habt ihr Bekanntschaft mit einer netten anderen Roverrunde gemacht oder jemand aus eurem Stamm. Fragt doch einmal nach.
Am besten ist es loszuziehen und spontan und ungeplant andere Menschen kennenzulernen. Wie oft ist es euch schon Folgendes passiert: Im Zug trefft ihr Leute, die eure Kluft sehen und sagen, sie seien auch Pfadfinderin oder Pfadfinder. Oder sie fragen euch, was das für ein Hemd, Tuch sei und wo ihr hinwollt.

Belohnung
Auch wenn der Weg dahin schwer ist, kommt sicher am Ende eine tolle Geschichte heraus. Schaut euch diese tolle Beispiel der Roverrunde an, der beim Hajk in Norwegen die Kinnlade praktisch schon beim Laufen im Weg hing [Youtube / Website]. Es gibt natürlich noch viele, viele andere Beispiele von Roverinnen und Rover, die unterwegs waren. Vielleicht folgen die bald in einem neuen Blogeintrag. Aber bis dahin noch dieser Gedanke aus dem Film ‚Weit‘: „Am Anfang stehen die Fantasien, wie es denn sein könnte unterwegs. Am Ende hat man diese Fantasien dann gegen Erfahrungen getauscht.“ [Youtube]

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Wir stellen die Ordnungsschwerpunkte vor

Seit dem Frühjahr 2018 haben alle Stufen in der DPSG eine neue Ordnung. Für die Roverstufe haben wir dabei auch gemeinsam sechs neue Schwerpunkte entwickelt:

Was sich hinter diesen Schwerpunkten verbirgt könnt ihr nicht nur in der neuen Rover-Stufenordnung nachlesen.
In jeweils einem Blogeintrag wollen wir die Schwerpunkte genauer vorstellen.

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„Schwarzhaus“ begeistert europäische Roverinnen und Rover

Das Roverway hat sich mittlerweile als internationales Lager für Roverinnen und Rover in Europa etabliert. In diesem Sommer waren 140 Deutsche rdp-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer in Holland zu Gast und konnten abwechslungsreiche Tage mit insgesamt 4500 Teilnehmern aus 43 Ländern verbringen. Dabei schon zum dritten Mal: ein Foodhouse in „German Black Tents“ – wie Jurten außerhalb von Deutschland gern genannt werden. Hatten bei den bisherigen Roverways deutsche Pfadfinder die Schwarzzelte aufgebaut, damit die holländischen Kollegen dort ihr Café betreiben konnten, gab es diesmal das Gesamtpaket aus deutscher Hand. Das „Schwarzhaus“ wurde von einer Gruppe deutscher Freiwilliger aufgebaut und während des Lagers als Foodhouse betrieben. Die internationalen Gäste konnten dort deutsche Apfelschorle, Mezzo Mix und Radler genauso so kennen lernen und genießen wie „these fucking awesome waffels“ und andere kulinarische Köstlichkeiten wie Currywurst oder Haribo. Hunger hatten die Teilnehmer jedenfalls zu jeder Tag- und Nachtzeit.

Foto: Tobi Schmitz

Fester Bestandteil des Konzept neben Essen und Trinken waren die Parties jeden Abend nach Ende des offiziellen Programms. Wechselnde DJs haben den Roverinnen und Rovern ordentlich eingeheizt und für beste Tanzmusik gesorgt.

Fazit: „36 Grad hätten es beim Aufbau tatsächlich nicht unbedingt sein müssen – aber es hat echt viel Freude gemacht das hier durchzuziehen“ sagt Stefan „Mogli“ Schumacher, der organisatorisch für das Schwarzhaus verantwortlich und schon das dritte Mal beim Roverway dabei war. „Viele haben sich am Ende noch mal für die gute Bewirtung, die Parties und das einfach stimmige Gesamtkonzept bedankt, das macht die ganzen Anstrengungen mehr als wett. Und unser Halstuch war eins der begehrtesten Tauschobjekte vor Ort.“

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