Archives: Stufenordnung

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Roversein motiviert

Roversein motiviert

Wer diesen Absatz in der Ordnung liest, dem fällt sicherlich ein Unterschied zu den anderen Schwerpunkten ins Auge. Der Absatz beginnt mit zwei Zitaten und fällt damit aus der Reihe.

  1. Man bereut nicht die Dinge, die man getan hat, sondern immer, was man nicht getan hat. (Marc Aurel)
  2. If you can dream it, you can do it! (Tom Fitzgerald)

Die beiden Sprichwörter beschreiben perfekt, was wir hier vermitteln wollen. Außerdem spiegeln sie wider, was ich oft selbst in meinem Pfadfinderleben, insbesondere in der Roverstufe, erlebt habe.

Probiert Dinge aus und versucht eure Ideen zu verwirklichen! Auch wenn es Leute in eurem Umfeld gibt, die euch nicht unbedingt Mut zusprechen!

Damit meine ich sicherlich nicht,
dass ihr euch nicht an Regeln und Gesetze zu halten braucht,
ihr euch leichtsinnig in Gefahr begeben sollt oder
ihr die Regeln der Physik außer Kraft setzten könntet.

Aber wenn ihr mit der Runde oder auch alleine ein Ziel erreichen wollt und bereit seid dieses entschlossen zu verfolgen, könnt ihr vieles erreichen! Und wenn die Umsetzung doch einmal scheitert, lässt sich aus Fehlern immer noch lernen. Für mich persönlich hat in solchen Fällen immer die gemachte Erfahrung schwerer gewogen, als die Enttäuschung, es nicht geschafft zu haben.

Aber auch darüber hinaus ergeben sich in der Roverstufe neue Möglichkeiten:
Es gibt eine Vielzahl internationaler Pfadfinderveranstaltungen für Roverinnen und Rover: Jamboree, Roverway, Moot. Und wenn ihr eine Ausbildung macht oder in den Ferien arbeitet, könnt ihr euch ein solches Event sogar selbst finanzieren, ohne von euren Eltern abhängig zu sein.

Mich hat die Teilnahme an internationalen Pfadfinderveranstaltungen immer unheimlich begeistert.Dort konnte ich erfahren, dass ich Teil einer großen Bewegung bin, in der wir gemeinsame Werte teilen und uns zusammen dafür einsetzen, die Welt ein bisschen besser zu machen. Daraus haben sich viele Kontakte auf der ganzen Welt und einige gute Freundschaften ergeben. Das motiviert mich bis heute, mich für die Pfadfinderei zu engagieren und anderen jungen Menschen ähnliche Erfahrungen zu ermöglichen, wie ich sie machen durfte.

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Roverinnen und Rover probieren sich aus

Unsere neue Ordnung – was heißt das eigentlich?

Eure Roverrunde ist das #roverschutzgebiet. An diesem Ort könnt ihr die tollsten Aktionen auf die Beine stellen. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Probiert neue Dinge aus, die ihr euch nur gemeinsam zutraut. 

Eure Leiterinnen und Leiter sind für euch da und wenn ihr auf die Nase fallt – auch nicht schlimm… denn Rover scheitern schöner!

Wie wäre es denn zum Beispiel damit, bei einem Winterlager im Schnee in einer Jurte zu schlafen? Oder im Sommer früh aufzustehen und eine Sonnenaufgangswanderung zu einem Berggipfel zu starten? Wir sind sicher, euch fällt etwas Wunderbares ein!
Seid gern gespannt: Es ist ein ganz besonderes Roverschutzgebiet in Planung!

#roverschutzgebiet

#machenistwiewollennurkrasser

#roverscheiternschöner

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Roversein bedeutet, unterwegs zu sein

Sonja Weeger | dpsg

„Unterwegssein [ist] elementarer Bestandteil der Roverzeit“, steht in der neuen Stufenordnung. Das bedeutet den Roverraum zu verlassen, vor die Haustür zu treten und die Welt zu erkunden. Möglichkeiten dazu gibt es viele:
– etwa auf dem Hajk,
– mit Roverinnen und Rovern aus der Diözese eine Fahrt unternehmen,
– in eine fremde Stadt fahren und die Roverinnen und Rover dort besuchen
– oder auf einem Internationalen Lager andere Pfadfindende zu treffen. Wir als Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben den besonderen Vorteil, dass wir Teil einer großen Gemeinschaft sind. Wir haben Millionen Gleichgesinnte und Gleichgesinnter auf der ganzen Welt. Das zu erfahren, neue Kontakte und Freundschaften zu knüpfen, macht die Reise spannend und zu einem Abenteuer!

Habt ihr schon einmal …
Unterwegs könnt ihr Menschen treffen und Erfahrungen sammeln. Lernt etwas über die Herkunft dieser Personen, ihre Kultur und ihre Religion . Durch den Blick in auf das Neue bekommen wir auch einen anderen Blick auf unser Zuhause und uns selbst.
Ihr könnt währenddessen viel ausprobieren, z. B.:
– bei Mitternacht ins Meer springen,
– neue Witze lernen,
– neue Lieder hören und singen,
– himmlisches und höllisches Essen probieren,
– träumen,
– im Stau stehen,
– Sonnenuntergänge in fremden Städten anschauen,
– auf einen Berggrat entlangwandern oder
– warten, weil der Bus einen Motorschaden hat.

Hürden meistern
Die größten Hürden überwinden wir vor der Reise. Viele scheitern an der Planung oder an der fehlenden Motivation. Dann werden die Pläne aufgeschoben. Doch lasst euch davon nicht entmutigen! Wenn ihr es dann einmal geschafft habt, werdet ihr belohnt! Die Abenteuer und gewonnenen Erfahrungen ermutigen sicherlich auch andere.

Austausch
Das alles klingt für euch sehr gut? Doch wie setzt eure Roverrunde das am besten um?
Eine internationale Begegnung könnt ihr am leichtesten bei einer Großveranstaltung erfahren. Dafür eignen sich besonders Roverway oder Rovermoot. Bei diesen Lagern kommen Roverinnen und Rover aus Europa oder der Welt zusammen. Dort erleben sie zusammen Abenteuer. Der Austausch ist so quasi vorprogrammiert. Leider finden diese Veranstaltungen recht selten statt. Das nächste Rovermoot gibt es 2021 in Irland [Website]. Das nächste Roverway ist sogar erst wieder für 2024 geplant.
Zum Glück gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, die ihr nutzen könnt. Da wären zum Beispiel nationale Rover-Veranstaltungen wie Lager auf Diözesan- und Landesebene. Ihr könnt auch Kontakt zu einer Rovergruppe in einer anderen Stadt aufnehmen. Bestimmt kennt jemand in eurem Stamm, jemanden aus einer anderen Gegend. Oft ergeben sich solche Partnerschaften ungeplant. Auf dem vergangen Jamboree habt ihr Bekanntschaft mit einer netten anderen Roverrunde gemacht oder jemand aus eurem Stamm. Fragt doch einmal nach.
Am besten ist es loszuziehen und spontan und ungeplant andere Menschen kennenzulernen. Wie oft ist es euch schon Folgendes passiert: Im Zug trefft ihr Leute, die eure Kluft sehen und sagen, sie seien auch Pfadfinderin oder Pfadfinder. Oder sie fragen euch, was das für ein Hemd, Tuch sei und wo ihr hinwollt.

Belohnung
Auch wenn der Weg dahin schwer ist, kommt sicher am Ende eine tolle Geschichte heraus. Schaut euch diese tolle Beispiel der Roverrunde an, der beim Hajk in Norwegen die Kinnlade praktisch schon beim Laufen im Weg hing [Youtube / Website]. Es gibt natürlich noch viele, viele andere Beispiele von Roverinnen und Rover, die unterwegs waren. Vielleicht folgen die bald in einem neuen Blogeintrag. Aber bis dahin noch dieser Gedanke aus dem Film ‚Weit‘: „Am Anfang stehen die Fantasien, wie es denn sein könnte unterwegs. Am Ende hat man diese Fantasien dann gegen Erfahrungen getauscht.“ [Youtube]

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Wir stellen die Ordnungsschwerpunkte vor

Seit dem Frühjahr 2018 haben alle Stufen in der DPSG eine neue Ordnung. Für die Roverstufe haben wir dabei auch gemeinsam sechs neue Schwerpunkte entwickelt:

Was sich hinter diesen Schwerpunkten verbirgt könnt ihr nicht nur in der neuen Rover-Stufenordnung nachlesen.
In jeweils einem Blogeintrag wollen wir die Schwerpunkte genauer vorstellen.

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